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George Brecht, Cédille Uhr, 1973
Foto: Museumsverein



George Brecht, Cédille Uhr, 1973
Foto: Museumsverein



George Brecht, Cédille Uhr, 1973
Foto: Museumsverein


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George Brecht

Cédille Uhr, 1973

Damenarmbanduhr (Gehäuse aus Rhodium mit Edelstahlboden, gefüllt mit kleinen Gegenständen, Füllung variabel, Schwarzes Lederarmband, in Kunststoffkassette, Gravur auf Edelstahlboden

Gehäuse: ca. 1,0 x 2,5 x 2,5 cm, Gesamtlänge einschließlich Armband: 22,5 cm

Auflage: 90 Exemplare, + 5 EA, davon 45 Herrenuhren (1-45) und 45 Damenuhren (46 – 90)
Exemplar Nr.: 62/90
Verso Gravur auf Edelstahlboden: Cedille Uhr, Bezeichnet auf einem Aufkleber in der Schachtel: GBrecht 62/90

Preis: 600 Euro

George Brecht (1926 – 2008) zählt mit zu den ersten Künstlern der Fluxus-Bewegung.

Fluxus wurde in den 1960er Jahren weithin bekannt. Nach dem Dadaismus war Fluxus der zweite elementare Angriff auf das Kunstwerk im herkömmlichen Sinn, das negiert wurde und als bürgerlicher Fetisch galt.

Fluxus war sowohl eine Form der Aktionskunst, eine Bewegung unter Künstlern gegen elitäre Hochkunst, sowie der Versuch, neue kollektive Lebensformen zu schaffen (vergleiche Hans Belting, Das unsichtbare Meisterwerk).

Mit Robert Filliou veranstaltete George Brecht 1969 im Städtischen Museum Mönchengladbach auf der Bismarckstraße die Ausstellung "La Cédille qui Sourit", die sich auf den Aufenthalt beider Künstler zwischen 1965 – 1968 in einem Haus namens "La Cédille qui Sourit" in Villefranche bezieht.

Alle Arbeiten, die während dieser Zeit in Frankreich entstanden sind, wurden nach dem Hausnamen betitelt.

Die "Cédille Uhr" von George Brecht erinnert an diese fließenden Bewegungen jener Zeit.

Bitte beachten Sie Farbabweichungen der Fotografien zum Original.



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