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Frühere
Ausgaben der Mitteilungen
# 01/2026 Mitteilungen Dezember 2025, Januar/Februar 2026 PDF-Version 01 Jahresgaben 2025 02 Tagesfahrt: Simon Schubert in Düsseldorf 03 Studienreise nach Paris 04 Reisebericht Studienfahrt nach Kopenhagen 05 Studienreise nach Venedig 06 Ausblick Tagesfahrten 07 Mitgliedsbeiträge und Förderkreisspenden 08 Matinee Heinz Mack im Schloss Rheydt 09 MG_Artfriends 10 Kreative Angebote 11 Publikation: Hans Holleins Masterpiece 12 Programm 13 Öffnungszeiten 14 Impressum Maria Toumazou, Message, 2025, zwei Sets bestehend aus je vier lichtempfindlichen Aluminiumplatten, Auflage: 2/2, Preis: 1.400 EUR, Foto: Museumsverein Abteiberg Jahresgaben 2025 ![]() Park McArthur, Touch Box, 2025, Aluminium, Virus-/Bakterienfilter, Polyurethanschaum, Flanellstoff, Contact M-Broschüre und Postkarte, Auflage: 30 + 10 AP, Preis: 888 EUR, Foto: Markus Wörgötter Am Dritten Donnerstag im November wurden die diesjährigen Jahresgaben, kombiniert mit der Eröffnung von SAMMLUNG/ARCHIV ANDERSCH Feldversuch #5: Saito – Ay-O, im Museum Abteiberg vorgestellt. In diesem Jahr haben Park McArthur, Ari Benjamin Meyers und Maria Toumazou neue Jahresgaben für den Museumsverein Abteiberg geschaffen. Ebenso konnten wir nun die Jahresgabe von Melika Ngombe Kolongo zeigen, die ursprünglich bereits 2024 erscheinen sollte. Der Erlös aus dem Verkauf der Jahresgaben ermöglicht uns auch weiterhin die Förderung des Museums Abteiberg. Die „Nummer 1“ jeder Edition geht traditionsgemäß in die Sammlung des Museums ein, wodurch die Wertschätzung und Authentizität der Arbeiten besonders hervorgehoben wird. In einer synchronen Ausstellung zeigte das Museum Abteiberg in Kooperation mit dem mumok in Wien 2025 Werke der US-amerikanischen Künstlerin Park McArthur. Die als Jahresgabe angebotene "Touch Box" entspringt direkt der Ausstellung, in der sie als hybrides Objekt zwischen Kunstwerk zum Anfassen und Vermittlungsmedium fungierte. Sie enthält Materialien und Objekte aus der Ausstellung, darunter Polyurethanschäume, ein Aluminiumschild, Flanellstoff, einen unbenutzten Lungenfilter sowie Postkarten und das Transkript zum künstlerischen Audioguide der Ausstellung. ![]() Ari Benjamin Meyers, Hymnus (Banner), 2025, Stoff, 250 x 300 cm / 300 x 250 cm, Auflage: 4 Querformate + 1 AP / 4 Hochformate + 1 AP, Preis: 555 EUR, Foto: Anna Tiessen Auch Ari Benjamin Meyers’ Edition "Hymnus (Banner)" ist gewissermaßen eine Reliquie aus seiner diesjährigen Ausstellung. In ihr spiegeln sich Respekt und Wertschätzung für die Fangesänge und Fankultur im Fußball wider, während sie gleichzeitig den Moment der Uraufführung eines neuen Lieds bildlich festhält, das Meyers für die Fans komponiert hat. Neben dem Banner sind auch noch einige der Schals, die anlässlich der Ausstellung "Hymnus (Fankurve)" erschienenen sind, im Museumsshop erhältlich. Die Jahresgabe der zypriotischen Künstlerin und diesjährigen Mönchengladbacher Atelierstipendiatin Maria Toumazou ist ausgehend von ihrer Ausstellung "Light industry" im Museum Abteiberg entstanden. Es handelt sich um ein Set von lichtempfindlichen Aluminiumplatten, mit denen sich das Titelmotiv der Ausstellung – ein Liebespaar in idyllischer Kulisse – im Offset-Verfahren drucken lässt. Da nur ein Exemplar des Sets zum Verkauf steht (das andere Set erhält das Museum), hat Toumazous Message quasi Unikatcharakter. ![]() Melika Ngombe Kolongo, Shapes of Ruins as Energetic Devices, 2024, Zeichnung aus Wüstensand auf schwarzem Papier, 42 x 29,7 cm, Auflage: 7 Unikate, Preis: 777 EUR (ohne Rahmung), Foto: Ludwig Kuffer "Shapes of Ruins as Energetic Devices" (dt. Formen von Ruinen als energetische Instrumente) ist der Titel einer Serie von Sandzeichnungen, die die kongolesisch-belgische Musikproduzentin, Künstlerin und DJ Melika Ngombe Kolongo (alias Nkisi) 2024 geschaffen hat. Die sieben Unikate sind, so die Künstlerin, "von den versteckten akustischen Botschaften in alten Ruinen im südlichen Afrika und anderen abgelegenen Orten der Erde inspiriert". ![]() Thomas Locher, GG. Art. 16a (Asylrecht), 1998, Offsetdruck, 59,4 x 84,1 cm, Auflage: 100 + 50 é.a., Teilauflage von 60 Exemplaren übergeben an den Museumsverein Abteiberg 2025, signiert, datiert und nummeriert, Preis: 75 EUR Hinzu kommt eine Jahresgabe von Thomas Locher, ursprünglich entstanden für den Neuen Aachener Kunstverein 1998; nun steht sie den Mitgliedern des Museumsvereins Abteiberg in einer limitierten Teilauflage zur Verfügung. Angesichts der jüngsten migrationspolitischen Debatten in Deutschland besitzt die Arbeit auch fast 30 Jahre nach ihrer Entstehung eine hohe inhaltliche und konzeptuelle Aktualität. Die Grundlage der Arbeit bildet Artikel 16a (Asylrecht) des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, den Locher, typisch für seine Praxis zu Sprache und Logik in den 1990er Jahren, mit Anmerkungen versehen hat. Von den letztjährigen Jahresgaben von Takato Saito und Ken Friedman sind noch einige wenige Exemplare erhältlich. Hinzu kommt eine Auswahl weiterer noch verfügbarer Editionen aus den Vorjahren, die zu einem reduzierten Sonderpreis im Jahresgabenraum angeboten werden. Bestellungen werden bis zum 1. Dezember postalisch oder per Mail gesammelt. Sollten mehr Bestellungen für eine Arbeit vorliegen als Exemplare vorhanden sind, entscheidet das Los. (GMH) oben SIMON SCHUBERT – LICHTLINIEN Brunhilde Moll Stiftung Düsseldorf Samstag, 17. Januar, 14:30 Uhr ![]() Simon Schubert, o.T. (Licht durch Fenster), 2022, Graphit auf Papier, 70 x 100 cm, Courtesy Galerie Martin Kudlek, Foto: © Simon Schubert Seit Ende 2023 nutzt die Brunhilde Moll Stiftung das ehemalige Wohn- und Atelierhaus von Joseph Beuys (1912–1986) in Düsseldorf am Drakeplatz 4 für Ausstellungen sowie die Vergabe eines Stipendiums. Nach Werken von Beuys und Vera Laros sind nun bis Ende Januar 2026 unter dem Titel Lichtlinien Arbeiten des in Köln lebenden Künstlers Simon Schubert zu sehen. Ein typisches Merkmal seiner Arbeitsweise ist die Auseinandersetzung mit dem Raum. Seine Papierfaltungen und Pigmentreibungen, aber auch Skulpturen oder Hologramme thematisieren architektonische Räume, lange Gänge, Türen, Fenster und perspektivische Zerrbilder. Sie erinnern an Filmszenen und intensivieren die Erfahrung von Ungewissheit. Sie werfen, wie malerische Illusionen, Fragen nach dem eigenen Dasein auf. Simon Schubert betrachtet Papier aus der Perspektive eines Bildhauers. In seinen Installationen kombiniert er Zeichnung, Skulptur sowie andere Medien und lässt die Besucher:innen zu einem Teil seiner Arbeit werden. Ein Ausgangspunkt dieser Arbeitsweise liegt in der Auseinandersetzung mit dem Werk von Joseph Beuys und dessen Verständnis von Kunst als gesellschaftlich und sozial gestaltende Kraft. Schubert wurde 1976 in Köln geboren. Er studierte Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professorin Irmin Kamp und war von 2001 bis 2004 Assistent des Philosophen Professor Paul Good. Geplant ist ein Gespräch zwischen dem Künstler und Dr. Christian Krausch in der Ausstellung. Anschließend lädt die Brunhilde Moll Stiftung zu Kaffee und Kuchen ein. Elza Czarnowski, Künstlerische Leiterin, wird die Gruppe empfangen und über die Stiftungsziele, das Haus sowie das weitere Programm informieren. Anreise Die Anreise erfolgt individuell. Fahrgemeinschaften bieten sich an. Parkmöglichkeiten (mit Parkscheibe) bestehen im umliegenden Wohngebiet. Treffpunkt: Brunhilde Moll Stiftung, Drakeplatz 4, 40545 Düsseldorf Preis: 10 EUR Dauer: ca. zwei Sunden Maximale Teilnehmerzahl: 15 Anmeldung ab sofort im Sekretariat des Museumsvereins unter den bekannten Nummern (siehe Impressum). Bitte überweisen Sie den Kostenbeitrag sofort nach erfolgter Anmeldung auf eines der Konten des Museumsvereins. (CK) oben Studienreise nach Paris 9. – 14. September 2026 ![]() Foto: © Fondation Louis Vuitton Paris besitzt unendlich viele schöne Seiten, von denen zahlreiche weitgehend unbekannt sind. Das Thema unserer Jahresreise 2026 ist daher das Paris jenseits der klassischen Sehenswürdigkeiten wie Eiffelturm, Louvre und Montmartre. Wir begeben uns mit der Paris-Expertin und Kunsthistorikerin Martina Daboussi auf neue Wege und erkunden eine der faszinierendsten Städte der Welt abseits der Touristenströme. Vorgesehen sind mehrere Spaziergänge, unter anderem durch die Passagen vom Palais Royal zu den Grands Boulevards sowie anschließend durch das Pariser Viertel La Nouvelle Athènes im 9. Arrondissement. Auch der berühmte Friedhof Père Lachaise steht auf dem Programm. Um einige bekannte Highlights kommen wir dennoch nicht umhin: Wir statten der kürzlich restaurierten Kathedrale Notre Dame einen Besuch ab und mit zum Programm gehören auch die beiden neusten Adressen für zeitgenössische Kunst, die Pinault Collection in der Bourse de Commerce und die Fondation Louis Vuitton. Freuen Sie sich auf eine Paris-Reise der anderen Art, die auch Kenner:innen Neues und Überraschendes bietet. Die An- und Abreise erfolgt mit dem Eurostar. Unser 4*-Hotel liegt nahe des Bahnhofs Terminus-Nord. Veranstalter ist ViadellArte Kunst- und Kulturführungen. Die Reiseleitung übernimmt Dr. Ralf Poppen. Weitere Informationen folgen in der kommenden Ausgabe der Mitteilungen und werden auf unserer Website veröffentlicht. (CK) oben Kopenhagen entdecken – Eine Reise voller Kunst, Kultur und Überraschungen 15. – 20. September 2025 ![]() Foto: Museumsverein Abteiberg Die diesjährige Studienreise mit ViadellArte führte uns nach Dänemark. Unter der Leitung von Dr. Ralf Poppen erkundete die Gruppe des Museumsvereins die Hauptstadt mit all ihren kulturellen Highlights. Der Auftakt unserer sechstägigen Reise begann mit einem entspannten Orientierungsspaziergang. Unser 4*-Hotel Copenhagen Strand lag perfekt – direkt am Wasser und nur einen Steinwurf vom berühmten Nyhavn-Kanal entfernt. Der „Neue Hafen“ mit seinen bunten Häusern ist nicht nur ein beliebter Fotospot, sondern auch ein lebhaftes Ausgehviertel. Am zweiten Tag stand ein Besuch der Altstadt auf dem Programm. Begleitet wurden wir von Eva Dieckmann, einer Kopenhagenerin mit viel Herz und Fachwissen, die uns zusammen mit Dr. Ralf Poppen durch alle Programmpunkte führte. Eva Dieckmann erzählte uns nicht nur die spannenden Geschichten hinter den Sehenswürdigkeiten, sondern gab auch interessante Einblicke ins tägliche Leben der Kopenhagener. Auffällig: überall Fahrräder! Was fehlte, waren E-Scooter – Helmpflicht macht’s möglich. Ein Highlight des Tages war das Schloss Rosenborg, wo wir u.a. die dänischen Kronjuwelen bewundern konnten. Danach ging es weiter ins Statens Museum for Kunst (SMK) – das größte Kunstmuseum Dänemarks. Beeindruckend war nicht nur die Sammlung aus mehreren Jahrhunderten, sondern auch die gelungene Kombination von Altbau und modernem Erweiterungsflügel. Der dritte Tag war ganz der Kunst gewidmet – mit einem straffen, aber spannenden Museumsprogramm: Die Ny Carlsberg Glyptotek, gegründet 1897 vom Brauereibesitzer Carl Jacobsen und bis heute durch die Carlsberg-Stiftung unterstützt, zeigt Kunst der Antike sowie Werke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Und ja, der ein oder andere unterstützte Carlsbergs Kunstförderung später auch auf flüssigem Wege. Die Nikolaj Kunsthal, eine entweihte Kirche, ist heute eine Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst. Besonders in Erinnerung blieb die Ausstellung der dänischen Künstlerin Evren Tekinoktay im Obergeschoss. Danach folgte ein Besuch des Thorvaldsen Museum: Hier dreht sich alles um den dänischen Bildhauer Bertel Thorvaldsen. Faszinierend war die Gegenüberstellung seiner klassizistischen Werke mit Installationen der britisch-indischen Künstlerin Bharti Kher, deren kraftvolle Skulpturen einen spannenden Kontrast bildeten – beispielsweise ihre Statue der Hindu-Göttin Kali, platziert zwischen Jesus und den Aposteln. Am vierten Tag verließen wir das Stadtzentrum und fuhren ins Umland Kopenhagens, wo zwei ganz besondere Museen auf uns warteten. Das Louisiana Museum of Modern Art: Nicht nur die Ausstellungen im Inneren, sondern auch der Skulpturenpark mit Werken von Alexander Calder, Alicja Kwade oder Henry Moore waren beeindruckend. Ein echter Kraftort direkt am Meer. Hier entstand auch unser Gruppenfoto. Und das Ordrupgaard Museum: Innen faszinierte uns eine Sammlung mit Werken von Vilhelm Hammershøi, außen blieben besonders die Installationen "Weather the Weather" von Olafur Eliasson und die begehbare Bambus-Plastik "Geometry of Innocence" der Künstlerzwillinge Doug & Mike Starn in Erinnerung. Tag fünf führte uns ins alternative Viertel Christianshavn und ins Copenhagen Contemporary (CC), eine riesige ehemalige Werfthalle, die heute Gegenwartskunst zeigt. Die Ausstellung "Soft Robots – The Art of Digital Breathing" widmete sich dem Zusammenspiel von Mensch, Natur und Technik. Absolut sehenswert! Dauerhaft zu sehen ist dort Aftershock von James Turrell – eine immersive Lichtinstallation, in der man Raum und Zeit vergisst. Was wäre eine Kopenhagen-Reise ohne eine Hafenrundfahrt? Am letzten Tag genossen wir bei strahlendem Wetter eine Fahrt auf dem Wasser und entdeckten viele der bekannten Sehenswürdigkeiten nochmal aus einer neuen Perspektive. Zum Schluss sei noch gesagt: Die Organisation war hervorragend! Vom Start in Mönchengladbach über den Flug bis zur Rückkehr hat alles perfekt geklappt. Und was gehört einfach dazu, wenn man zum ersten Mal in Kopenhagen ist? Natürlich ein Besuch bei der kleinen Meerjungfrau, dem berühmtesten Wahrzeichen der Stadt. Auch unsere 20-köpfige Reisegruppe ließ es sich nicht nehmen, die lediglich 1,25 m hohe Statue zu bestaunen – geschaffen im Jahr 1913 von Edvard Eriksen. Warum genau sie so berühmt ist, konnte später allerdings niemand so recht sagen – aber sehen muss man sie eben. (DI) oben Venedig-Biennale In Minor Keys 15. – 18. Oktober 2026 Hier finden Sie das Anmeldeformular. ![]() Francesco Galli, Zentralpavillon der Giardini, 2025, Foto: © La Biennale di Venezia Abermals reist der Museumsverein Abteiberg nach Venedig, wo das weltweit bedeutendste internationale Kunstevent von Frühjahr bis Herbst 2026 seine Tore öffnet. Ausgangspunkt ist diesmal das Indigo St. Elena Hotel, nur wenige Schritte von den Giardini della Biennale entfernt. Das Thema der 61. Biennale lautet In Minor Keys und beschäftigt sich mit den feinen Nuancen und emotionalen Tiefen der Moll-Tonarten – als Metapher für das Zuhören und die Resonanz in Kunst und Gesellschaft. Vorgelegt wurde das Konzept für die kommende Biennale von der Kuratorin Koyo Kouoh (1967–2025). Nach ihrem überraschenden Tod im Mai 2025 wird ihr Konzept von ihrem kuratorischen Team (Rasha Salti, Marie Hélène Pereira, Gabe Beckhurst Feijoo und Siddharta Mitter) weitergetragen. Im Mittelpunkt steht eine radikale Rückbesinnung auf die Rolle der Kunst: weniger Erklärungen zu Weltgeschehen, sondern mehr Raum für Staunen, Gefühl, Meditation und Träume. Künstler:innen werden als wichtige Interpret:innen gesellschaftlicher Zustände und als Katalysatoren für Beziehungen und neue Möglichkeiten gesehen. Die Ausstellung setzt auf künstlerische Praktiken, die durch Resonanz, Zuhören und Empathie statt durch Spektakel wirken und das Gemeinsame anstelle der Konflikte betonen. Der Deutsche Pavillon wird von der Direktorin des Georg Kolbe Museums in Berlin, Kathleen Reinhardt, kuratiert. Sie wählte zwei ostdeutsche Künstlerinnen aus: Sung Tieu, die u.a. 2024 mit dem renommierten Rubensförderpreis der Stadt Siegen ausgezeichnet worden ist, und Henrike Naumann, deren internationale Karriere 2018 mit der Einzelausstellung 2000 im Museum Abteiberg startete. Beide Künstlerinnen setzen sich in ihrem Werk intensiv mit historischen und gesellschaftlichen Fragen und der Rolle kollektiver Handlungsmacht auseinander und entwickeln ortsspezifische Arbeiten für den Pavillon. Unter der Begleitung von Susanne Titz erkunden Sie die Hauptorte der Biennale, wobei wie immer Zeit für eigene Entdeckungen bleibt. Die Flugreise wird organisiert in Kooperation mit LCC Niederrhein | First Reisebüro Mönchengladbach GmbH. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular sind demnächst auf der Website des Museumsvereins zu finden. Die Anmeldung erfolgt direkt über LCC Niederrhein | First Reisebüro Mönchengladbach GmbH. (CK) oben Ausblick Tagesfahrten Der Museumsverein plant voraussichtlich im April einen Besuch der umfassenden Retrospektive der 1929 geborenen japanischen Künstlerin Yayoi Kusama im Museum Ludwig in Köln. Die Ausstellung beleuchtet ihr über sieben Jahrzehnte reichendes Schaffen und wurde in Kooperation mit der Fondation Beyeler sowie in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin und ihrem Studio konzipiert. Das Werk "Stillleben" von Yayoi Kusama aus dem Jahr 1966 befindet sich in der Sammlung des Museums Abteiberg. Zudem besteht die Idee, die leider stornierte Wochenendreise nach Brüssel erneut als Tagesfahrt Anfang Juli anzubieten. Weitere Informationen zu den Planungen folgen in der kommenden Ausgabe der Mitteilungen und werden zudem unter www.mv-mg.de hinterlegt. (CK) oben Einzug der Mitgliedsbeiträge und Förderkreisspenden 2026 Wie gewohnt erhalten unsere Mitglieder Ende Januar die Ausweise für das neue Jahr. Bis dahin behalten die alten Ausweise ihre Gültigkeit. Die Mitgliedsbeiträge für 2026 werden wir am 17. Februar einziehen. Sofern Sie kein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, bitten wir um Überweisung bis Ende Februar. Der Einzug der Spendenbeiträge des Förderkreises im Museumsverein erfolgt am 17. Juni. Für eventuelle Rückfragen dazu stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. (CK) oben Heinz Mack – von ZERO bis heute "Vom Rheinland in die ganze Welt" Sonntag, 25. Januar, 11:30 Uhr Rittersaal im Museum Schloss Rheydt ![]() Heinz Mack in seinem Atelier auf Ibiza, 2015, Foto: Heinz Mack Gerne möchten wir auf diese Matinee-Veranstaltung der Otto von Bylandt-Gesellschaft mit Heinz Mack im Museum Schloss Rheydt aufmerksam machen: Heinz Mack, Jahrgang 1931, Absolvent der Kunstakademie Düsseldorf und der Universität zu Köln, gründete nach Abschluss seiner Studien 1957 gemeinsam mit Otto Piene die ZERO-Kunstbewegung. ZERO – dieser Begriff steht für einen Nullpunkt und für die Hinwendung zu einer neuen künstlerischen Denkweise. 1961 stieß dann Günther Uecker zur ZERO-Gruppe hinzu, die einen regen künstlerischen Austausch mit der damaligen internationalen Avantgarde (Lucio Fontana, Yves Klein u.a.) unterhielt. Heinz Mack entwickelte sich nach dem Ende der ZERO-Bewegung 1966 künstlerisch eigenständig weiter. Die Kraft des Lichtes und dessen Beeinflussung durch Glas und Spiegel war ein zentrales Thema für die Arbeit des zweifachen documenta-Teilnehmers. Heinz Mack lebt und arbeitet seit vielen Jahren auf dem Huppertzhof in Mönchengladbach. Die Mack Foundation als gemeinnützige Stiftung, die diese Matineeveranstaltung begleitet, bewahrt das Werk von Heinz Mack und unterstützt die wissenschaftliche Be-schäftigung mit seinem Werk. Der Eintritt ist für Mitglieder des Museums- vereins Abteiberg frei. Eine vorherige Anmeldung bei der Museumskasse im Schloss Rheydt unter 02161-252689 wird empfohlen. (JI) oben MG_Artfriends DRITTER DONNERSTAG 18. Dezember KLANGCAFÉ #2 Ein Abend der experimentellen Klänge Am Dritten Donnerstag, den 18. Dezember, findet im Museumscafé die zweite Ausgabe des Klangcafés mit Auftritten von Nathalie Brum und Jeesoo Hong statt. Nathalie Brum (Köln) spielt ihr Stück Ultratakt, wohingegen Jeesoo Hong (Köln / Südkorea) speziell für das Museumscafé eine Klang-Performance entwickeln wird. Konzept: Kai Welf Hoyme Einlass: ab 19 Uhr Beginn: 19:30 Uhr Der Eintritt zum Klangcafé ist frei. Gefördert von der Stadt Mönchengladbach. Mit freundlicher Unterstützung des Museumsvereins Abteiberg e.V. und den MG_Artfriends. DRITTER DONNERSTAG 15. Januar BUCHCLUB Neues Jahr, neue Leseinspiration: Am 15. Januar laden die MG_Artfriends zu einem gemütlichen Buchclub-Abend ins Museumscafé ein. Wer mag, bringt sein Lieblingsbuch aus dem Jahr 2025 mit und stellt es den anderen vor. Ihr könnt aber auch einfach vorbeischauen, zuhören und euch inspirieren lassen. Bei Kaffee, Kakao oder Tee entsteht ein lockerer Austausch unter Buchliebhaber:innen über die Geschichten, die im Kopf geblieben sind, und solche, die noch entdeckt werden wollen. Treffpunkt: 19 Uhr, Museumscafé Preis: Teilnahme kostenfrei. Mitglieder des Museumsvereins und alle bis 18 Jahre genießen freien Eintritt. Ansonsten gilt der reguläre Museumseintritt (9 EUR / ermäßigt 7 EUR). DRITTER DONNERSTAG 19. Februar FLUXUS-SPIELEABEND Die MG_Artfriends laden wieder gemeinsam mit dem BrettspielClub Niederrhein e.V. zu einem spielerischen Abend ins Museumscafé ein. Ob Klassiker oder neue Entdeckungen: eine große Auswahl an Brettspielen wartet darauf, ausprobiert zu werden. Im Museumscafé lässt es sich entspannt spielen und entdecken. Die erfahrenen Leitungen des BrettspielClubs stehen bereit, um passende Spiele zu empfehlen, Regeln zu erklären und durch den Abend zu leiten. Der Spieleabend findet im Rahmen der aktuellen Ausstellung Feldversuch #5: Saito – Ay-O statt, denn auch viele Fluxus-Künstler:innen hatten einen Bezug zum Spiel. Treffpunkt: 18 Uhr, Museumscafé Preis: Teilnahme kostenfrei. Mitglieder des Museumsvereins und alle bis 18 Jahre genießen freien Eintritt. Ansonsten gilt der reguläre Museumseintritt (9 EUR / ermäßigt 7 EUR). KREATIVE ANGEBOTE 6. Dezember, 11 – 13 Uhr Spiel – Zufall – Fluxus Offener Familienworkshop mit Christiane Behr 24. Januar − 21. März Malerei-Workshop mit Ora Avital KUNSTPROJEKT: KÜNSTLERISCH ZUSAMMEN 2. / 9. / 16. Dezember, 15 – 17 Uhr Frei denken, frei gestalten Offene Kunstwerkstatt für Kinder ab 8 Jahren Leitung Alisa Kulesh Ort Malklasse im Museum Abteiberg Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung erforderlich. 3. / 10. Dezember Faden der Freiheit – Ein Gewebe aus Stimmen Kunstwerkstatt für Jugendliche von 12 bis 16 Jahren Leitung Lucie Gorzolka Ort Stadtteilhaus Pe12, Pestalozzistraße 12, 41236 Mönchengladbach (Rheydt) Eine Kooperation mit dem Fachbereich 51 Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach im Stadtteilhaus Pe12. Künstlerisch zusammen. Diversität und Demokratie leben ist ein Kunstprojekt des Museums Abteiberg und der Kunstmuseen Krefeld in der Ausstellungs- und Projektreihe FREIHEIT_vrijheid des Museumsnetzwerkes Rhein-Maas, gefördert durch das Regionale Kultur Programm NRW des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft. ERWACHSENE Abendakademie in der Malklasse jeweils am Dritten Donnerstag im Monat, 18 – 21 Uhr 18. Dezember Strategien der künstlerischen Ideenfindung mit Alisa Kulesh 15. Januar Bildgestaltung mit Collage mit Lucie Gorzolka 19. Februar Fluxus – Kunst in der Box mit Ulrike Engelke Anmeldung und Informationen www.museum-abteiberg.de, alternativ per Telefon unter 02161-252636 oder per E-Mail an Henrike Robert, robert@museum-abteiberg.de. oben HANS HOLLEIN’S MASTERPIECE Art, Architecture and the City ![]() Bereits 2014 entstand anlässlich der Ausstellung "Hans Hollein. Alles ist Architektur" die Idee eines neuen Buchs über das Museum Abteiberg. Eva Branscome, die Professorin für Architektur und Kulturerbe an der Bartlett School of Architecture des University College London ist und an der damaligen Hollein-Ausstellung mitgearbeitet hat, bewertet in ihrem frisch erschienenen Buch "Hans Hollein’s Masterpiece: Art, Architecture and the City "das Museum Abteiberg als Ort der Kunst und Architektur neu. Anhand einer Reihe von Ausstellungen, unter anderem von Joseph Beuys und Daniel Buren, richtet das Buch den Blick auf die innovativen räumlichen und kuratorischen Ansätze, die das Museum Abteiberg seit seiner Eröffnung 1982 prägen. Ebenso untersucht Branscome die Rolle von Museen als „kulturelle Scharniere“ zwischen Kunst und Stadt. Realisiert wurde die Publikation mit großzügiger Unterstützung durch die Gerda Henkel Stiftung und in enger Zusammenarbeit mit dem Museum Abteiberg, allen voran Susanne Titz, Alke Heykes, Esther Buchas und Susanne Jez. Das Buch in englischer Sprache ist ab sofort an der Museumskasse erhältlich. (GMH) oben Programm im Überblick I. Exkursionen SIMON SCHUBERT – LICHTLINIEN Brunhilde Moll Stiftung Düsseldorf Samstag, 17. Januar, 14:30 Uhr II. Ausstellungsgespräche / Führungen jeweils sonntags 11:30 Uhr Treffpunkt: Museumsfoyer 4. Dezember 2026 SAMMLUNG/ARCHIV ANDERSCH Feldversuch #5: Saito – Ay-O mit Ulrike Engelke 18. Januar 2026 Das ist doch keine Kunst! – Über polarisierende Werke mit Tamara Herbers 15. Februar 2026 Alchemistisches Experiment – Ausgang unbekannt 6 Kunststoffsiegel-Bilder von Sigmar Polke mit Ulrike Engelke III. Ausstellungen Sammlung/Archiv Andersch Feldversuch #5: Saito – Ay-O 20. November 2025 – 22. November 2026 IV. Weitere Veranstaltungen 13. Dezember, 15 Uhr Hoffnung in der Kunst Führung mit Ulrike Engelke 18. Dezember Dritter Donnerstag bis 22 Uhr geöffnet 18 Uhr Abendakademie in der Malklasse Strategien der künstlerischen Ideenfindung mit Alisa Kulesh 19 Uhr Klangcafé #2 mit Nathalie Brum und Jeesoo Hong 4. Januar Erster Sonntag (Eintritt frei) Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Service im Museumscafé durch ehrenamtliche Mitglieder des Vereins 15. Januar Dritter Donnerstag bis 22 Uhr geöffnet 18 Uhr Abendakademie in der Malklasse Bildgestaltung mit Collage mit Lucie Gorzolka 19 Uhr MG_Artfriends Buchclub im Museumscafé 1. Februar Erster Sonntag (Eintritt frei) Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Service im Museumscafé durch ehrenamtliche Mitglieder des Vereins 19. Februar Dritter Donnerstag bis 22 Uhr geöffnet 18 Uhr Abendakademie in der Malklasse Fluxus – Kunst in der Box mit Ulrike Engelke 18 Uhr MG_Artfriends Fluxus-Spieleabend im Museumscafé oben Städtisches Museum Abteiberg Mönchengladbach Öffnungszeiten des Museums Dienstag - Freitag 11:00 - 17:00 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertag 11:00 - 18:00 Uhr Erster Sonntag im Monat: 11:00 – 18:00 mit freiem Eintritt Dritter Donnerstag im Monat: 11:00 - 22:00 Uhr Museumscafe Stundenweise geöffnet am "Ersten Sonntag" im Monat Skulpturengarten: Öffnungszeiten wie Museum, zusätzlich Montags geöffnet, freier Eintritt Bei Schnee und Eis bleibt der Skulpturengarten aus Sicherheitsgründen geschlossen. Museumsverein Die Mitgliedschaft beinhaltet freien Eintritt zu allen Museen in Mönchengladbach, Informationen und Einladungen zu allen Aktivitäten von Museum und Museumsverein, freien Eintritt zu den Veranstaltungen, Bezug der Mitteilungen, Berechtigung zur Teilnahme an Exkursionen und zum Erwerb der Jahresgaben. Mitgliedschaft Jahresbeitrag (seit 2023) Einzelmitglied: 55 Euro Paare, Familien: 80 Euro Ermäßigter Beitrag: 20 Euro Firmenbeitrag: 400 Euro Die Mitgliedschaft beinhaltet freien Eintritt in alle Museen in Mönchengladbach, Informationen und Einladungen zu allen Aktivitäten von Museum und Museumsverein, freien Eintritt zu den Veranstaltungen, Bezug der Mitteilungen, Berechtigung zur Teilnahme an Exkursionen und zum Erwerb der Jahresgaben. Für ambitionierte Mitglieder besteht zudem die Möglichkeit, im Förderkreis das Museum engagiert beim Ankauf von Kunst zu unterstützen. Förderkreisbeiträge 250 bis 1000 Euro oben Impressum Herausgeber: Museumsverein Abteiberg e. V. Anschrift: Museumsverein Abteiberg e. V. Abteistraße 27 / Johannes-Cladders-Platz 41061 Mönchengladbach Telefon: +49 (0)2161 / 2526 - 47 Telefax: +49 (0)2161 / 2526 - 59 Hotline: +49 (0)177 / 7368528 (bei Tagesfahrten) Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr sonst Anrufbeantworter Redaktion: Alke Heykes (AH), Uwe Hillekamp (UH), Dr. Christian Krausch (CK), Henrike Robert (HR), Melanie Seidler (MS), Elena Thißen (ET), Susanne Titz (ST) Gestaltung der Print-Ausgabe/des PDF: Adeline Morlon Geschäftsführer: Dr. Christian Krausch Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV: Dr. Christian Krausch (Anschrift wie oben) E-Mail-Adresse: info@mv-mg.de Amtsgericht Mönchengladbach, Vereinsregister: Nr. 825 Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 121 5786 0072 Bankverbindungen Stadtsparkasse Mönchengladbach IBAN: DE44 3105 0000 0000 0610 10 SWIFT-BIC: MGLSDE33 Gladbacher Bank IBAN: DE89 3106 0181 0003 5970 16 SWIFT-BIC: GENODED1GBM Vorstand des Museumsvereins Abteiberg e.V.: Dr. Carsten Christmann (Vorsitzender) Uwe Hillekamp Irma Kurtsiefer Dirk Kniebaum Susanne Titz Ehrenvorstand des Museumsvereins Abteiberg e.V.: Prof. Dr. Johannes Cladders † Beirat des Museumsvereins Abteiberg e.V.: Eva Caroline Eick Dr. Detlef Irmen Prof. Dr. Frank Jebe Kathrin Jentjens Charlotte Lorenz Christoph Simonsen MG_Artfriends Sprecherin Elena Thißen E-Mail: mg_artfriends@mv-mg.de Online-Ausgabe: Thomas W. Kuhn Die Verantwortung für Vorträge und Veranstaltungen trägt das Museum. In den freien Beiträgen kommen die persönlichen Ansichten der Verfasser zum Ausdruck. oben |
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