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Die Mitteilungen für Juni, Juli und August sind online



Tagesfahrt
Künstleranwesen Werthmann-Heyne, Düsseldorf
Mack-Kapelle Marianum, Neuss
Samstag, 17. August

Skulpturengarten Werthmann-Heyne, Düsseldorf
Werthmann-Heyne-Stiftung in Düsseldorf, Skulpturengarten. Foto: Hartmann Witte

Anfang der 1960er Jahre hat der Bildhauer 
Friederich Werthmann (1927 – 2018) das Barockgebäude des ehemaligen Landgerichts von 1709 an der Alten Landstraße in Düsseldorf-Kaiserswerth erworben, restauriert und zu seinem Wohn- sowie Atelierhaus nutzbar gemacht. Dort wohnte er, von längeren Aufenthalten in San Nazzaro im Tessin abgesehen, bis zu seinem Tod mit seiner Frau, der Fotografin Maren Heyne (*1941). Werthmann war einer der Wegbereiter für den legendären Ruf Düsseldorfs als kreatives Zentrum im Nachkriegsdeutschland und Mitglied der Gruppe 53, aus der sich später die Künstlervereinigung ZERO herauslöste. Seine dem Tachismus und Informel verwandten Plastiken aus geschweißtem oder mit Sprengstoff geblähtem Metall finden sich in renommierten Museums- und Privatsammlungen und an exponierten Plätzen vieler europäischer Städte. Seit Januar 2019 wird das Anwesen mit mit dem alten Landgericht, der Bildhauer-Werkstatt und dem großen Skulpturengarten von der Werthmann-Heyne-Stiftung betreut mit dem Ziel, das Gelände mit seiner Kunst öffentlich zugänglich zu machen und einen Ort lebendiger Kultur zu schaffen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Elke von Wüllenweber, Mitglied des Museumsvereins und zuständig für die bauliche Entwicklung des Werthmann-Heyne-Anwesens bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, wird Hartmut Witte, Vorstandsmitglied der Werthmann-
Heyne-Stiftung und langjähriger Vertrauter des Künstlerehepaars, die Gruppe durch Bereiche des Hauses sowie den Garten begleiten.

Heinz Mack
Maren Heyne, Heinz Mack, 1965, Fotografie © ZERO Foundation


Werthmanns Frau, Maren Heyne, hat zahlreiche Künstlerporträts in den 60er und 70er Jahren erstellt, darunter auch von Heinz Mack. So ist nach einer gemeinsamen Mittagspause im nahegelegenen Restaurant Tonhalle ein Besuch der Mack-Kapelle des ehemaligen Collegium Marianum in Neuss geplant. Der Mitte der 80er Jahre von Heinz Mack (*1931) geschaffene kleine Kirchenraum ist ein einzigartiges sakrales Kleinod am Niederrhein mit aufwändig gestalteten Glasfenstern, einer außergewöhnlichen Chorraumgestaltung, Engeldarstellungen in Stukkaturputz sowie seit 2011 einem Kreuzweg mit 15 Stationen. 2019 folgten ein dreidimensionales Vortragekreuz sowie 2021 ein Taufbecken. Im Jahre 2006 ging das gesamte Anwesen in den Besitz des Neusser Bauvereins über. Der 2009 gegründete "Freundes- und Förderkreis der Mack-Kapelle Marianum Neuss e.V." hat sich die Aufgabe gestellt, das Gesamtkunstwerk zu erhalten und die Kapelle mit Leben zu erfüllen. Dazu zählen Kunstführungen, die unter anderem von Helmut Friedberg, einem profunden Kenner der Kapelle, durchgeführt werden.

09.45 Uhr Abfahrt Theater Rheydt, Odenkirchener Straße 78

10.00 Uhr Abfahrt Parkplatz Hauptfriedhof, Peter-Nonnenmühlen-Allee / Ecke Stakelberg

11.00 Uhr Führung durch das Künstleranwesen

Anschließend gemeinsame Mittagspause im Restaurant Tonhalle in Kaiserswerth

15.15 Uhr Führung durch die Mack-Kapelle

17.00 Uhr Rückfahrt

Begleitung: Dr. Christian Krausch
Preis: 55 EUR
Mindestteilnehmerzahl: 16

Anmeldung:

ab sofort im Sekretariat des Museumsvereins unter den bekannten Nummern (siehe Impressum). Bitte überweisen Sie den Kostenbeitrag sofort nach erfolgter Anmeldung auf eines der Konten des Museumsvereins. (CK)


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Pop (up) Paradiso – CaféKonzert #2
Sophie Chassée
Donnerstag, 20. Juni, 19.00 Uhr

Konzert Sophie Chassée

Ein Klavier – ein Klavier – 230 Saiten? Nein, die reine Freude über das von den Eltern gutgemeint vorgesetzte Instrument im jungen Leben von 
Sophie Chassée wollte sich nicht so recht einstellen. Gitarre oder Bass sollte es doch sein, ganz wie die Großeltern, die auch in Bands spielten. Aufgrund ihrer Beharrlichkeit kamen dann mit elf Jahren die erste Akustikgitarre und auch erste eigene Songs. Nach einem Kantersieg als 15-Jährige beim Singer-Songwriter-Slam 2012 im BIS (dem ehemaligen Museum!), mehreren Solo-CD’s (!) bis zum Abitur – sowie einem handwerklichen Abstecher als Saiten-Instrumentenbauerin – studierte Sophie Chassée Musik am IFM in Osnabrück. Für Außenstehende überraschend allerdings mit dem Hauptfach Bass, ihrer zweiten, bis dahin heimlichen Liebe neben der Gitarre. Seit ihrem Abschluss begleitet sie nun als Live- und Studiobassistin Bands wie AnnenMayKantereit, Blumengarten oder Alli Neumann auf Tourneen und großen Bühnen. Und das sogar mit einem Original-Bass ihrer Oma.

Jedoch – als Solokünstlerin ist und bleibt die Akustikgitarre ihr Ausdrucksmittel. Und die Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit, das Ausloten von neuen Möglichkeiten und Überspringen von Grenzen war wohl mit der Auslöser ihrer beeindruckenden Entwicklung zu einer heute virtuos hochgelobten und von namhaften Kollegen wie Jon Gomm oder Andy McKee geschätzten Gitarristin im Bereich Modern Fingerstyle. So heißt die Technik, bei der die ganze Akustikgitarre als Resonanzkörper bespielt wird, und so den Sound einer kompletten Band auf nur einem Instrument interpretiert. Treibende, groovige Basslinien unterstreichen perkussive Effekte auf dem Korpus, Takt- und Rhythmuswechsel sind gang und gäbe, das Griffbrett wird beidhändig bespielt, virtuoses Finger-Tapping trifft auf filigrane Flageolett-Akzente und elaborierte Melodielinien.

Sophie Chassée beherrscht diese Technik – die sie gerne als "Gekloppe" bezeichnet – meisterhaft, und behält dabei ihr Gespür für den Song, ob dynamisch, grooveorientiert, atmosphärisch oder gefühlvoll. Denn ihre Ideen kommen aus dem Bauch und von Herzen.

Auf die komplexen Instrumentalarrangements setzt sie dann wunderbare Gesangslinien mit einer facettenreichen Stimme, deren Timbre unter die Haut geht. Die Texte handeln dabei oft von der Liebe, sind sehr persönlich und emotional. Und genauso offen präsentiert sich die Vollblutmusikerin in ihren Anmoderationen und Geschichten rund um die Songs – durch und durch sympathisch, humorvoll, fast wie daheim unter Freunden.

Wer also die heute 27-jährige Sophie Chassée mit ihrer ganz eigenen Musik zwölf Jahre nach ihrem Debut im BIS nun im kleinen Rahmen des Museumscafés ihrer Heimatstadt erleben möchte, um unmittelbar zu spüren, wieviel Herzblut und Leidenschaft in ihren Auftritten steckt, und dazu ihre ausgefeilte Spieltechnik aus allernächster Nähe genießen möchte, sollte sich den dritten langen Donnerstag im Juni nicht entgehen lassen.

Einlass Café ab 19.00 Uhr
Konzert ab 19.30 Uhr

Eintritt frei für Mitglieder des Museumsvereins und alle bis 18 Jahre. (UH)



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Studienreise
Museen und Sammlungen in Norddeutschland
Bremen, Hamburg, Lübeck und Emden
02. bis 09. Oktober 2024

Das Stadtzentrum von Bremen
Das Stadtzentrum von Bremen
 
Die Jahresreise 2024 führt in den Norden. Die sehenswerte Kunst- und Kulturszene in den ehemals ausgesprochen reichen Hansestädten überrascht viele, die sie zum ersten Mal besuchen. Etliches hat sich dort zudem in den letzten Jahren verändert.

Kommen Sie mit auf eine besondere Reise zu hochkarätigen Museen und einzigartigen Sammlungen. Wir besuchen die größten und bekanntesten Museen ebenso wie weniger bekannte und kleinere Sammlungen. Überdies zeigen wir Ihnen die sehenswerten Altstädte von Bremen, Hamburg und Lübeck, besuchen das UNESCO-Weltkulturerbe Speicherstadt und das derzeit größte europäische Bauprojekt Hafencity. Natürlich genießen wir auch kulinarische Höhepunkte des Nordens.
 
Das detaillierte und bebilderte Programm sowie alle Leistungen und auch das Anmeldeformular sind auf unserer Website hinterlegt und können auf Wunsch postalisch zugeschickt werden.
 
Reisepreis

Preis pro Person im Doppelzimmer
(bei 21-25 Teilnehmern): 1.895 EUR

Preis pro Person im Doppelzimmer
(bei 17-20 Teilnehmern): 1.995 EUR

Zuschlag Einzelzimmer: 395 EUR

Mindestteilnehmerzahl 17
Maximale Teilnehmerzahl 25

Bei Überschreitung der Teilnehmerzahl gilt das Datum der Anmeldung.
Ab- und Anreise Mönchengladbach, Parkplatz Peter-Nonnenmühlen-Allee / Stakelberg
Reiseleitung Dr. Ralf Poppen
 
Anmeldungen ab sofort nur schriftlich (Brief, Fax, Email) an ViadellArte
 
Veranstalter & Reisebedingungen
Veranstalter dieser Reise ist ViadellArte, Kunst- und Kulturführungen GmbH, Thomas-Mann-Straße 32, 53115 Bonn. Tel: 0228-9449260, Fax: 0228-944926-10, www.viadellarte.de, info@viadellarte.de. Der Museumsverein Abteiberg e.V. tritt lediglich als Vermittler auf. Die Reisebedingungen des Veranstalters sind im Internet unter www.viadellarte.de druck- und speicherfähig abrufbar.

PDF mit Anmeldeformular und detaillierten Angaben.



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